Mahnung

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Erste Mahnung – Zahlungserinnerung

Wenn Ihre Geschäftskunden bei der Zahlung in Verzug geraten, können Sie sie zuerst in freundlicher Form an die ausstehende Zahlung der Rechnung erinnern.

Eine Zahlungserinnerung kann beispielsweise formuliert werden wie folgt:

16. 07. 2015

Zahlungserinnerung zur Rechnung Nr. 2015-025548

 

Sehr geehrter Herr Elbel,

 

es dürfte Ihrer geschätzten Aufmerksamkeit entgangen sein, dass die Rechnung Nr. 2015-025548 vom 15. 06. 2015 am 15. 07. 2015 zur Zahlung fällig war.

 

Bitte überweisen Sie den fälligen Betrag ohne Abzüge umgehen auf unser Bankkonto.

 

Freundliche Grüße

Paul Möller

Zweite Mahnung – ausdrückliche Mahnung

Wenn Sie auf Ihre erste Mahnung keine Reaktion bekommen und die ausgestellte Rechnung wurde nicht bezahlt, so empfiehlt sich eine zweite Mahnung zu schreiben.

01.  08. 2015

 

Mahnung nach Zahlungserinnerung zur Rechnung Nr. 2015-025548 vom 15. 06. 2015

 

Sehr geehrter Herr Elbel,

 

leider haben Sie auf unsere Zahlungserinnerung vom 16. 07. 2015 nicht reagiert, unsere Rechnung 2015-025548 vom 15. Juni 2015 über 2090,45 Euro ist weiterhin nicht beglichen.

 

Wir möchten Sie deshalb noch einmal bitten, Ihrer Zahlungsvereinbarung nachzukommen. Den Eingang des Betrags erwarten wir bis zum 10. 08. 2015.

Sofern Sie den vorgenannten Termin wiederum nicht einhalten, werden wir Ihnen Verzugszinsen und Mahnkosten berechnen müssen.

 

Sollten Sie die Zahlung bereits veranlasst haben, betrachten Sie dieses Schreiben bitte als gegenstandslos.

 

Freundliche Grüße

 

Paul Möller

Dritte Mahnung – Androhung weiterer Schritte

Ist auch die zweite Mahnung erfolglos, sollten Sie mit der dritten Mahnung den Schuldner informieren, dass Sie ein gerichtliches Mahnverfahren anstreben. Stellen Sie dem Schuldner mit der dritten Mahnung die angefallenen Verzugszinsen und Mahnkosten gesondert in Rechnung.

Für eine Mahnung gibt es keine rechtlich verbindlichen Formvorschriften. Theoretisch könnte sie auch mündlich erfolgen. Da jedoch der Fall eintreten kann, dass Sie in einem späteren Verfahren nachweisen müssen, rechtzeitig gemahnt zu haben, ist ein eingeschriebener Brief unumgänglich.